Kanaletto und die Möckernbrücke

Vor ungefähr 250 Jahren lebt in Italien ein Maler, der Canaletto genannt wurde. Venedig ist – genau wie Berlin – eine Stadt mit sehr viel Wasser. Und da beginnt unsere Geschichte:

Nach seinem Tod verwandelte sich Canaletto in ein Wasserungeheuer, was fortan in den Flüssen und Kanälen Italienes zuhause war. Aber über die vielen Jahre wurde ihm Italien zu klein und Canaletto machte sich auf die Reise durch Flüsse und Kanäle in ganz Europa. Neulich kam er auch durch den Landwehrkanal und schaute sich die Ufer an. Als er den U-Bahnhof Möckernbrücke sah – direkt am Tempelhofer Ufer vor der Jugendkunstschule FriXberg – da dachte er an seine alte Heimatstadt Venedig, die viel schöner war. Der U-Bahnhof kam ihm trist und grau vor und Kanaletto beschloss, den U-Bahnhof Möckernbrücke zu verschönern.

Auf der Basis einer schwar/weißen Konturenzeichnung des U-Bahnhofs Möckernbrücke entwickelten die Kinder eine neue Gestaltung der Fassade und der umgebenden Uferränder. Die Neugestaltung entsteht schrittweise durch Übermalen und Überkleben der Zeichnung.

Viele der animierten Sequenzen und Videoschnipsel sind vor dem Greenscreen oder auf stark kontrastierenden Hintergründen entstanden und später mit der Timelapsaufnahme zusammen montiert worden.