Moving Sculptures

Moving Sculptures ist ein Projekt der Carl-Bosch-Schule Berlin mit der Werkstatt Junge Geschichte.

Die installative Performance wurde im Zeitraum 2017/18 mit Schüler*innen der 7. / 8. / 9. / 10. Klassen der Carl-Bosch-Schule zur Geschichte der ehemaligen Städtischen Nervenklinik für Kinder am Gedenkort Eichborndamm 238 / 240 entwickelt und realisiert.

In der Kinderfachabteilung Wiesengrund starben mindestens 81 Kinder. Die wirkliche Zahl ist unbekannt. Den Eltern wurde nicht gesagt was dort mit ihren Kindern passierte. Dass Experimente an den Kindern gemacht wurden blieb bis zum Fund der Krankenakten unbekannt. Wenn ein Kind gestorben war, wurde als Todesursache meist allgemeine Auszehrung angegeben. (Schülerin)

Künstlerische Leitung und Koordination: Karen Scheper
Projektlehrer*innen: Franziska Deichsel, Thomas Grüßing, Tine Schreiber

Moving Sculptures wurde unterstützt von:
Rafal Dziemidok: Tanz und Choreographie
Karen Scheper: Bühnenbild, Objekte, Regie
Dorothea Vogel: Animation, Video, Schnitt

Der Film Moving Sculptures ist im Rahmen der Förderung des Margot-Friedländer-Preises 2017 entstanden.

Die Schüler*innen der Carl-Bosch-Schule werden ihre Erinnerungsarbeit für die Kinder und Jugendlichen vom Gedenkort am Eichborndamm fortsetzen.

Berlin im März 2018

Galerie

Ausschnitte aus dem Film

Reichsausschuss und Wiesengrund

Lebensunwert – liebenswert

Luminalschema

ICH

Kindermord

Performance “Moving Sculptures”