Workshop Mai 2016

Dauer: 2 Tage, jeweils 6 Stunden (insgesamt 12 Stunden)
Teilnehmerinnen: K. (Künstlerin), S. (Designerin), C. (Künstlerin)
Ziele: Der Kurs vermittelt ein Grundwissen der Stop Motion Animation.

Zu Beginn des Kurses sucht sich jede Teilnehmerin eines von drei verschiedenen Objekten aus. Jedes hat seine eigenen Möglichkeiten und Limitationen:
C. wählt die Bauklötze. Sie lassen sich in sich gar nicht bewegen und haben eher Pixelcharakter.
K. wählt die Streichholzschachteln. Diese lassen sich auf und zu machen und bekommen dadurch ein raupenhaftes Eigenleben.
S. wählt die dreibeinige Krake, das beweglichste von den drei Objekten.

Am ersten Tag erproben wir die unterschiedliche Arten der Animation.

Streichholzschachteln von K. am ersten Tag.

Dreibeinige Krake von S. am ersten Tag.

Bauklötze von C. am ersten Tag.

Am zweiten Tages entwickeln die Teilnehmerinnen eine Idee, wie die drei unterschiedlichen Objekte auf der Bühne interagieren können. Es entsteht eine kleine Geschichte, die grob skizziert wird. Anschließend richten wir die die Bühne ein, bestimmen den Bildausschnitt und setzen das Licht. Außerdem planen wir, wie wir die Objekte in ihren Posen auf der Bühne stützen können und bauen hierfür ein paar Hilfsmittel.

Nachdem wir das Hüpfen der Bauklötze getestet haben, beginnt das Shooting.

Die Abschlussanimation der drei Teilnehmerinnen.

Viele Bewegungen ergeben sich noch während des Animierens auf der Bühne. Am schwierigsten zu kontrollieren ist die dreibeinige Krake. Einerseits bleiben die Gliedmaßen nicht in der gebogenen Position – am Material könnte man hier noch einiges verbessern. Andererseits sind die Stützvorrichtungen nicht optimal. Es ist schwierig, die Figur in einer schwebenden Position zu fixieren. Die Magneten an den Füßen des Objekts reichen hierfür nicht aus, S. fixiert sie mit Nadeln auf der untergelegten Styroporplatte.

Am Schluss des Kurses haben die Teilnehmerinnen eine ungefähre Vorstellung von dem Aufwand der Umsetzung einer einfachen Idee. Die hier gezeigten Animationssequenzen habe im Anschluss an den Kurs ohne weitere Bildbearbeitung mit Aftereffects editiert.

S. hat unterdessen schon ihre Sequenz vom ersten Tag retuschiert, bearbeitet und vertont. Das erstaunliche Ergebnis ist auf ihrer Website silvia-lorenz-design zu sehen:

silvia_edit